Diese Konsolen sollen vom Design her den Konsolen
aus den DS9-Runabouts ähneln. Sie sind nicht beleuchtet und für
Startrek-Liverollenspiele mit eher niedrigem Budget gedacht.
Sie stehen leicht schräg und man kann mehrere Konsolen aneinanderfügen.
Die Konsolen sind so konzipiert, daß sie denkbar leicht zu bauen
und auch mit niedrigem Aufwand und Budget realisierbar sind. Viel Spaß
beim Nachbauen!
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Die Grundform
Die Tischkonsolen haben eine Grundfläche von 35x70 cm, sind trapezförmig
angelegt mit einem Innenwinkel von 70° und sollen leicht gerundete
Ecken haben. Später sollen sie, ähnlich wie z.B. in den Runabouts
(DS9), abwechselnt mit breiter und schmaler Unterkante aneinanderliegen.
Im ersten Schritt wird also die Grundform auf Pappe aufgezeichnet, als
Schablone für die MDF-Platten, damit die Konsolen später alle
eine identische Form haben und sich keine Fehler einschleichen. Für
die abgerundeten Ecken braucht man keinen Zirkel, ein Flaschendrehverschluß
hat einen optimalen Durchmesser... Ein Colaflaschendeckel tut es allerdings
auch ;-)
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Das Material
Ich habe MDF-Platten mit 10mm Dicke aus dem Baumarkt benutzt und sie
mir im Holzzuschnitt gleich auf eine Fläche von 35x70 cm zuschneiden
lassen. Hat den Vorteil, daß die Ober- und Unterkanten auf jeden
Fall schonmal gerade sind. Die MDF-Platten kosten etwas unter 10€
/ m² und haben gegenüber Sperrholz den Vorteil, daß
sie praktisch nicht splittern beim Sägen.
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Grundform übertragen
Als nächstes habe ich mit einem dicken Edding die Schablone auf
die MDF-Platten übertragen. Dabei sollte man darauf achten, daß
die Schablone vertikal zentriert auf dem Holz liegt, denn die beiden
rechts und links übrigbleibenden Reststücke werden später
als schräge Keile unter die Konsolen geschraubt, damit diese schräg
stehen. Ungefähr so soll das ganze in Seitansicht letztendlich
aussehen.
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Konsolen aussägen
Als nächstes werden die Konsolen ausgesägt. Für Profis
und solche, die es werden wollen, empfiehlt sich, an einer stabilen
Werkbank mit einer Stichsäge zu arbeiten und die MDF-Platten vor
dem Sägen mit Schraubzwingen an der Werkbank ordentlich zu fixieren.
Die runden Ecken sind mit einer Stichsäge eigentlich ganz gut zu
bewältigen. Im Zweifelsfalle: mit einer Feile nacharbeiten. Die
fertig ausgesägten Konsolen sollten dann so aussehen wie im Bild
rechts.
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Seitliche Keile zurechtsägen
Da die von den Konsolen abgesägten Reststücke noch die Rundungen
von den Ecken haben, werden diese einfach am schmalen und breiten Ende
um jeweils 3 cm abgesägt. Das hat zusätzlich den Vorteil,
daß man später etwas Spielraum hat, wenn man sie unter die
Konsolen schraubt. Die Keile sollten dann so aussehen wie auf dem untersten
Bild.
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Kanten schleifen
Bei allen Konsolenbauteilen samt Seitenkeilen werden als nächstes
sorgfältig die Kanten abgeschliffen. Hierbei kann man auch eventuelle
Unregelmäßigkeiten bei den runden Ecken mit einer Feile ausgleichen...
Es empfiehlt sich ein ordentliches Schleifpapier (nicht zu fein) und
ein Schleifblock aus Kork o.ä. Nach dem Schleifen sollten alle
Bauteile leicht feucht abgewischt werden um den Holzstaub vor dem Streichen
zu entfernen. Die Farbe hält dann besser und wird regelmäßiger.
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Streichen
Ich habe als Farbe einen seidenmatten Edelglanz-Premiumlack von Obi
(Hausmarke) verwendet. Farbton: Power Grey. Der kostet ca. 14€
bei Obi und eine Dose reicht locker für 10 Konsolen. Der Lack ist
nach 1h handtrocken und nach 8h überstreichbar. Heißt: Wenn
man sicher gehen will 8h warten bis man die Konsolen weiterbearbeitet.
Dafür deckt der Lack aber so gut, daß man nur einen Anstrich
benötigt. Da ich die Konsolen von beiden Seiten gestrichen habe,
habe ich mir dafür 2 Tage Zeit gelassen, um sicherzugehen, daß
der Lack gut durchtrocknet. Ich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht,
im ersten Streichdurchgang eine Fläche und die Kanten und im zweiten
Durchgang die Rückfläche zu streichen.
Tips fürs Streichen:
- Lieber einen teureren Pinsel verwenden, der nicht haart,
- Farbe vor dem Streichen GUT durchrühren
- Nicht kreuz und quer pinseln sondern in einer Richtung, damit das
Streichbild einheitlich wird
- Darauf achten, daß die Farbe gut verteilt wird und sich an
den Rändern keine „Tropfnasen“ bilden
- Pinsel nach dem Streichen gut auswaschen!!!
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Displays drucken lassen
Ich habe die eigentlichen Displays, die später auf die Konsolen
geklebt werden sollen, bei einer Digitaldruckerei auf A3+ Format (etwas
größer als A3) drucken lassen. Das Papier ist gestrichenes
250g-Papier. Die Kosten liegen bei Sommer Digitaldruck bei ca. 3€
/ bedrucktem Bogen. Alternativ kann man natürlich auch bei einem
Copyshop Farblaser-Ausdrucke auf dickerem Papier machen lassen oder
z.B. die Displays auf Fotopapier ausbelichten lassen. Ich habe meine
Displays auf eine Endgröße von 43x30cm gebracht, wieder mit
abgerundeten Ecken, und habe mir erst einmal wieder eine Pappschablone
als Vorlage erstellt.
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Displays mit Folie bekleben
Damit die Displays strapazierfähiger werden und nicht so anfällig
für Fingertapser, Kaffeeflecken etc. und auch mal abgewischt werden
können empfiehlt es sich, die Drucke mit transparenter Klebefolie
zu beziehen. Ich habe transparente Universal-Klebefolie im Baumarkt
gekauft. Bekommt man aber vermutlich auch im Bürofachhandel als
Buchschutz-Klebefolie. Zusätzlich empfiehlt sich ein Plastikspatel
zum Glattstreichen der Folie. Die Display-Drucke nun auf einen Tisch
(bzw. flachen Untergrund) legen, die Folie (noch mit Schutzpapier) darauf
ausrichten und festhalten, eine Ecke der Folie anheben, das Schutzpapier
lösen und an einer Ecke abschneiden und mit dem Plastikspatel auf
das Papier streichen. Somit ist eine Ecke schon einmal fixiert. Jetzt
vorsichtig das Schutzpapier von der Klebefolie nach unten weg abziehen
und die Folie gleichzeitig mit dem Plastikspatel mit gleichmäßigen
Bewegungen auf das Papier drücken. Wenn gleichmäßig
gearbeitet wird, sollte die Klebefolie jetzt gleichmäßig,
blasen- und faltenfrei auf dem Druck aufliegen.
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Displays ausschneiden
Wenn die Folie nun glatt auf das Display aufgeklebt ist, kann auf die
Rückseite mittels der Schablone die fertige Umrißlinie aufgezeichnet
werden. Dann noch Ausschneiden - fertig. Als nächstes gilt es,
Display und Konsole zusammenzufügen.
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Winkel positionieren
Die Tischkonsolen sollen später schräg stehen. Als nächstes
müssen also die vorher vorbereiteten Keile an die Unterseite der
Konsolen geschraubt werden. Ich habe zunächst per Schablone die
Form und Position des rechteckigen Displays auf die Unterseite der trapezförmigen
Konsole übertragen und die Winkel, die die Füße bilden,
dann innerhalb der Außenlinie der Displays positioniert. Wenn
man die Konsolen so baut, daß die Füße abnehmbar sein
sollen (leichter zu transportieren) sollte man sowohl Konsole als auch
Füße eindeutig beschriften, sonst wird die Sucherei nach
dem passenden Winkel zur passenden Konsole später groß...
In einem Anfall von Ordentlichkeit habe ich hier Konsolen und Winkel
nicht nur nummeriert sondern auch Ausrichtung und rechte oder linke
Platzierung der Winkel angegeben. Frei nach dem Motto: Kann man so machen,
muß man aber nicht ;-)
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Winkel anschrauben
Ich habe kleine Winkel aus dem Baumarkt besorgt mit einer Schenkellänge
von ca. 2 cm. Dazu Spaxschrauben von 12mm Länge (inkl. Kopf). Die
Gewindelänge darf nicht länger als 10mm sein, sonst kommt
die Schraube vorne wieder raus. (Logisch...) Ein guter Akkuschrauber
ist hier Gold wert!!! Es reicht aus, jeden Winkel mit zwei Schrauben
zu befestigen. Als Tip: Es hilft, mit einem Körner ein kleines
Loch ins Holz zu drücken, bevor man die Spaxschrauben eindreht.
So rutscht die Schraube nicht weg und man spart sich das Vorbohren.
Wenn man mehrere Konsolen macht, bietet es sich an, die Winkel hinten
mit der dünnen Seite abwechselnd zur schmalen und Breiten Trapezseite
hin anzuschrauben. So bekommen wir später dieses schön aneinandergefügte
Gesamtbild der Konsolen...
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Displays auf die Konsolen kleben
Last but not least müssen jetzt noch die mit Folie laminierten
Displays auf die fertigen Tischkonsolen aufgeklebt werden. Ich persönlich
schwöre hierbei auf Sprühkleber... Und zwar den wieder ablösbaren
von SprayMount. Bekommt man in gut geführten Bastelläden,
in den meisten Baumärkten aber auch. Dieser Kleber hat den Vorteil,
daß er das Papier nicht wellt oder langfristig verfärbt,
ein sehr einheitliches Klebebild gibt und man vor Allem kein Problem
an den Ecken hat, die sich ja gerne hochwellen und dann umknicken, wenn
man „herkömmlichen“ Uhu oder so etwas benutzt. Die
Displays werden also umgekehrt auf einen glatten Untergrund gelegt (Zeitung
oder ähnliches unterlegen!) und dann wird gleichmäßig
der Sprühkleber aus einer Distanz von ca. 30cm aufgetragen. Kurz
antrocknen lassen, auf der Konsole platzieren und gleichmäßig
aber kräftig mit einem weichen Tuch feststreichen. Fertig sind
die Konsolen!! :-)
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