

1. Der Quantenwirbel-Slipstream-Antrieb1.1 EinführungDer Quanten-Wirbel-Slipstream-Antrieb ist ein weitgehend neues Antriebskonzept, das die interstellare Reise revolutionieren kann. Das Konzept vereinigt die bisherigen Theorien des Quantenslipstreams mit Ansätzen der Transwarptechnologie und einem völlig neuen Ansatz, der auf dem Prinzip von Wirbelringen beruht. Das Neuartige dieser Antriebsform ist die Tatsache, dass die Energie der Fortbewegung nicht vom Schiff aus nach außen geleitet wird, sondern von außen von stationären physikalischen Effekten nach innen auf das Schiff wirkt. Anders als beim Warpantrieb basiert das Prinzip der QWSS-Antriebs also nicht darauf, das Energie durch eine Warpblase nach hinten weggedrückt und dadurch ein Vortrieb erzeugt wird, sondern dass vom Schiff aus erzeugte stationäre Energiephänomene das Schiff in die gewünschte Richtung ziehen. Durch eine tiefe Ebene des Subraums, auf der dieses Antriebskonzept basiert unterliegt die Reise nicht den herkömmlichen Beschränkungen normaler Raumzeit, entgeht durch die speziellen Slipstream-Strings jedoch auch negativen Subraumeffekten. Dadurch sind endliche Geschwindigkeiten möglich, die die maximale Warpenergie um ein Vielfaches übersteigen. 1.2 PrototypDiese Spezifikationen beschreiben die Montage des Antriebs in einem Runabout der Danube-Klasse. Diese Schiffsklasse wurde aufgrund mehrerer Überlegungen als ideal für einen Prototypen festgestellt: Die kleine, aber dennoch leistungsfähige Schiffsklasse ermöglicht einen relativ ressourcensparenden Bau eines Prototyps im Vergleich zu einer größeren Schiffsklasse. Die Komponenten können kleiner ausfallen und mit geringerem Aufwand konstruiert werden. Weiterhin eignet sich die modulare Bauweise der Danube-Klasse hervorragend für derartige Umbauten. Fast alle Komponenten können separat in einem separat gefertigten Modul gebaut werden und erst im letzten Schritt mit dem Schiff selber verheiratet werden. So bleibt das Testschiff lange einsatzfähig, die Umrüstzeiten sind niedrig. 2. EnergieerzeugungEin derartiges Antriebssystem benötigt Elektroplama auf einem deutlich höheren Energieniveau als der bisherige Warpantrieb. Wegen der hohen Energiedichte spricht man dabei von Quantenplasma. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, die Reaktion von Deuterium und Antideuterium zu verbessern, um hochpotentere Energie zu erhalten. 2.1 Herstellung eines Benomit-KristallsUm eine bestimmte Menge Benomit-Kristall erzeugen zu können, ist eine deutlich größere Menge Dilithium-Kristall notwendig. Das Verhältnis der beiden Kristallsorten steht etwa 12:1. Erster Schritt der Umwandlung ist die Verdampfung des Dilithiumkristalls, um diesen in einen gasförmigen Zustand zu überführen. Da der Kristall bei diesem Vorgang nicht verbrennen darf, ist dazu ein enorm hoher Druck von etwa 400 Megapaskall notwendig. Um dieses Stadium zu erreichen, ist ein speziell dafür ausgelegtes
Plasmaheiz-Aggregat notwendig. Es besteht aus einer sechseckigen Druckkammer
mit einer Höhe und Breite von etwa 4,20m. Die Druckkammer ist aus
am Stück gegossenem Duranium 435 hergestellt, um dem Druck und
der Temperatur standzuhalten. Die Außenkanten der Kammer sind
zusätzlich mit hochbelastbaren Polytritaniumstreben verstärkt,
die den Druck gegen ein Tragwerk aus PU-verschweißten Polymerträgern
abstützen. U m die nötige Temperatur von 1800°K zu erreichen ist der
praktikabelste Weg, Elektroplasma aus dem schiffsweiten EPS-System zur
Verdampfung zu verwenden. Durch die hohe Eigenenergie kann das Elektroplasma
konstant in die Druckkammer eingeleitet werden und den Dilithiumkristall
in 17 ms vaporisieren. Durch die Masselosigkeit des EPS und die ausreichende
Restenergie nach der Vaporisation werden die einzelnen Dilithium-Atome
ionisiert. Dieser Vorgang ermöglicht die Reaktion mit der Tritaniumsuspension,
die im nächsten Schritt eingeleitet wird. 2.2 Materie-Antimateriereaktion im Benomitkristall Der Benomitkristall wird anstelle des Dilithiumkristalls in den Reaktionsrahmen
eingesetzt und kalibriert. Im Falle der Mikroreaktionskonstruktion in
einem Runabout wird der Kristall auf der Schiffshochachse eingebaut,
damit Deuterium und Antideuterium von vorne bzw. hinten auf den Kristall
treffen können und dort reagieren. Die Ableitung des Quantenplasmas
durch normale EPS-Leiter ist aufgrund der Energiepotenz und der Anordnung
der Antriebselemente nicht möglich. Die Energie muss durch magnetische
Eindämmung in das Innere des Runabouts geleitet werden und gelangt
dort in die Quanten-Wirbelring-Matrix. 2.3 Herunterpotenzieren des Quantenplasmas Quantenplasma ist weder mit den normalen Schiffsystemen noch mit den
Warpfeldspulen eines Raumschiffes kompatibel. Durch die hohe Energiedichte
kann in den Feldspulen kein stabiler Ausstoß erzeugt werden, zudem
ist das Tungsten-Kobalt-Magnesium nicht für eine derartige Belastung
ausgelegt. Da jedoch zum Verlassen des Slipstreamtunnels ein stabiles
Warpfeld benötigt wird, muss ein System geschaffen werden, um die
Energiedichte des Quantenplasmas zu reduzieren. 2.4 Quanten-Wirbelring-Matrix Diese Einheit ist für das korrekte Abpulsen und die Energiequantlung
der Wirbelringe zuständig. Das zugeführte Quantenplasma wird
durch magnetische Eindämmung in einen spiralförmig- und konisch
konstruierten Quantenpuffer geleitet. Hier wird die Energie in der Zeitspanne
konzentriert, in der kein Ring abgepulst wird. Je nach RPF, die durch
den Navigationscomputer vorgegeben wird, wird die Energie aus dem Puffer
entladen und synchron zu den QWRE geleitet. Die genauste Dosierung der
Energiemengen überwacht ein Regelsystem, das am Ausgang des Quantenpuffers
montiert ist. Hier wird ebenfalls die kapazitive Ladung des Puffers
überwacht und synchron mit der Weiterleitung der Energie an die
Emitter gesteuert. 3. Quanten-WirbelringeDie Quantenwirbelringe werden aus dem exakt dosierten Qunatenplasma der Quanten-Wirbelring-Matrix erzeugt. Sie werden in den Subraumkanal gepulst und beginnen selbstständig durch die Kräfte in diesem Tunnel mit der Rotation, die für den Vortrieb des Schiffes sorgt. Dadurch entsteht der Slipstreamtunnel. |
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3.1 Quanten-Wirbelring-Emitter |
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Die einzelnen Emitter werden auf zwei halbkreisrunden Emitterträgern montiert, die um das Schiff herum angebracht werden. Die Emitterträger bestehen aus einer Duranium-Tripolymerverbindung, die durch eine PU-Aushärtung hochfest ist und so den Belastungen an der äußersten Peripherie des Schiffes standhält. Das SIF wird um den Emitter herum ausgeweitet. Um die enormen Beschleunigungsscherkräfte aufnehmen zu können, muss das SIF im Bereich der QWRE durch Zuschaltung weiterer Feldgeneratoren verstärkt werden. Die zusätzlichen Generatoren sind an der Emitterdrehlagerung montiert. |
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Obwohl für den Slipstreamtunnel ein vollständiger
QWR notwendig ist, muss der Emitter nicht das gesamte Schiff umschließen.
Der Emitter selbst reicht lediglich um 60° inferior und superior.
So wird ein Drittel der Materialien für den Emitter eingespart,
zusätzlich verbessern sich die Gewichtsverteilung und die strukturelle
Balancierung. Die fehlenden 60° werden durch einen Energiebogen
überbrückt, der durch das Quantenplasma im Emitter erzeugt
wird. Er springt bei der Aktivierung des Emitters über und bildet
so einen vollständigen Ring. Durch die zweiteilige
Anordnung der QWRE ist die Änderung der Flugrichtung verhältnismäßig
einfach zu realisieren. Die Emitterhälften sind um je 18 mm dorsal
und ventral verschiebbar. Soll das Schiff eine Rechtskurve fliegen,
wird der in Flugrichtung rechte Emitter dorsal und der linke Emitter
ventral verschoben. Auf diese Weise wird der nächste QWR mit einem
leichten Winkel abgepulst. In demselben Winkel wird das Runabout daraufhin
in den Ring gezogen: Die Richtung hat sich geändert. Auf diese
Weise kann der Vorgang fortgesetzt werden, bis der gewünschte Radius
erreicht wurde. Danach werden die Emitterhälften wieder parallel
ausgerichtet. 4. Slipstream Neben dem Quantenwirbelringemitter ist der Slipstream-Deflektor die
zweite wichtige Komponente des QWSS-Antriebs. Erst durch die Kombination
dieser beiden Einheiten ist die Realisierung dieser neuartigen Antriebstechnologie
möglich. 4.1 Slipstream-Deflektor |
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Der SSD sorgt durch die ausgestrahlten Slipstreamstrings und einen Gravitontrichter dafür, dass ein relativ tiefer Kanal in den Subraum geöffnet wird, in den die QWR hineingepulst werden. Dazu muss sich der Generator im Mittelpunkt der QWR befinden und wird deshalb oberhalb des Cockpits des Runabout montiert. |
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Das Zusammenspiel der Komponenten im SSD ist äußerst komplex und bedarf exakter mathematischer Berechnungen, um funktionieren zu können. Zusammengefasst kann man sagen, dass im SSD Slipstreamstrings erzeugt werden, die an den Innenwänden eines Gravitontrichters reflektiert werden und daraufhin einen Kanal formen, der die nötige Energie besitzt, in eine tiefe Ebene des Subraums einzudringen. Durch sein hohes Gewicht benötigt der SSD eine solide Montagebasis.
Dazu ist ein Hilfsrahmen auf das Cockpit des Runabout montiert. Er besteht
wie das Runabout auch aus Duraniumelementen, die mit der Hauptstruktur
des Runabout gamma-verweißt werden. Auf dem Rahmen befindet sich
der Deflektor, dessen Außenhaut ebenfalls aus einer Duraniumlegierung
besteht. Tritaniumstreben im vorderen Bereich des Deflektors sorgen
für weitere Stabilität. 5. Slipstreamflug5.1 Steuercomputer Nach dem Eintritt in den SST erhöht sich die Geschwindigkeit
kontinuierlich bis zur Endgeschwindigkeit von 1 Tv. In dieser Beschleunigungsphase
sind RPF, SSS-Quantenmenge, SSD-Phasenverschiebung, Gravitontrichterstärke,
QWR-Abstand und SIF-Stärke kontinuierlich zu korrigieren. Diese
Anpassungen übernimmt ein bioneural unterstützter Computer,
der durch Hochleistungs-ODN-Anbindung direkt mit SSD und QWRE verbunden
ist. Die Berechnung der jeweiligen mathematischen Anpassungsfunktionen
erfolgt in Echtzeit anhand der sensorisch ermittelten externen Daten
und ist durch ein dreifaches Prüfsummensystem redundant ausgelegt. 5.2 Beschleunigung und Flug Um die Berechnungen nicht zu komplex werden zu lassen, sind für
die gesamte Beschleunigungsphase keine Kurskorrekturen möglich,
was eine absolut exakte astrometrische Berechnung des Kurses nötig
macht. Wie bereits erwähnt ist auch die Kurskorrektur während
des Fluges nur mit großen Radien möglich, was ebenfalls exakte
astrometrische Leistungen erfordert. Während des Fluges sind kontinuierlich zu überprüfen:
5.3 Abbremsen Das Verlassen des SST wird durch den Steuercomputer koordiniert, der
durch die CONN überwacht wird. Um das Warpfeld rechtzeitig aufbauen
zu können, wird in den Warpspulen bei Beginn der Bremsphase eine
definierte EPS-Energie angelegt, um die Trägheitsphase überbrücken
zu können. Der konstante Faktor der Warpfelderzeugung bei Warp
2 wird in die Bremsmanöverphase einberechnet. |
| Links und Downloads | |
| Technisches
Handbuch (PDF - 370KB) PDF-Version des Technischen Handbuchs |
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| Animation
des Runabout (AVI - 47MB) Animierter Flug um das QWSS-Runabout |
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