

Dilithium ist ein unabdingbarer Bestandteil jedes Föderations-Warptriebwerks. Es ist kristallin und wird benötigt, um die Reaktion von Materie und Antimaterie im Warptriebwerk zu kontrollieren. In Zukunft sieht sich die Föderation allerdings mit einem Problem konfrontiert: Dilithium ist ein natürlicher Rohstoff und daher, wie alle Ressourcen, endlich. Zwar reichen die natürlichen Dilithium-Vorkommen im Föderationsraum noch etwa 270 Jahre, allerdings ist die Forschung an alternativen Energien für die Zukunft der Föderation essentiell. Einige Ereignisse der letzten Monate haben dieses Problem in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt: Zwei der größten Dilithium-Minen der Föderation auf Karpensis Prime und Vegos VII wurden stillgelegt, nachdem sämtliche Vorkommen erschöpft waren. Zwar wurden auf Vegos I weitere Vorkommen erschlossen, die Schließungen haben aber eine Diskussion über die Energiepolitik der Föderation entfacht.
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Lösungsoffensive der SternenflotteVor einigen Monaten gründete die Sternenflotte eine Abteilung, deren primäre Aufgabe es sein sollte, sich um das Problem der in über zwei Jahrhunderten bevorstehenden akuten Energiekrise zu kümmern und rechtzeitig Abhilfe zu schaffen, bevor die natürlichen Dilithium-Vorkommen vollständig ausgebeutet sind. Die Abteilung heißt Strategical Energy Engineering und untersteht dem Starfleet Corps of Engineers (SFCE). Leiter der Abteilung ist Cmdr. Leonard Balton, Chief of Strategical Energy-Engineering. Die Abteilung nahm umgehend die Arbeit auf. Neben vielen weiteren Projekten begann man unter anderem damit, alternative, bei anderen Völkern schon erforschte Antriebstechnologien unter die Lupe zu nehmen, die keine Dilithium-Kristalle brauchen.
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Antriebssystem der Romulaner interessant für FöderationIm Rahmen dieser Analyse wurde man schnell auf den Antrieb aufmerksam, den das romulanische Sternenimperium für seine Schiffe nutzt. Während die Schiffe der Sternenflotte Dilithium und Materie/Antimaterie nutzen, werden romulanische Schiffe durch eine künstliche Quantensingularität angetrieben. Vereinfacht gesagt handelt es sich hierbei um ein künstlich erschaffenes, "kleines" schwarzes Loch, dessen Energieoutput im Subraum für den Antrieb verwendet wird. Zwar war das Romulanische Sternenimperium in der Vergangenheit feindlich bzw. neutral gesinnt und hatte sich zwischenzeitlich ebenfalls für etliche Jahrzehnte komplett zurückgezogen. Dennoch sind vor allem in den letzten Jahren diplomatische Annäherungen zwischen der Föderation und dem Imperium zu beobachten:
Aufgrund dieser diplomatischen Fortschritte fiel seitens des Starfleet Headquarters der Entschluss, die diplomatischen Kanäle nach Romulus zu stärken und den Kontakt zu intensivieren. Nachdem man auf diplomatischem Wege das Thema der Energiegewinnung thematisiert hatte und gemeinsam erste Planungen erörtert hat, wurde einem Team der Sternenflotte gestattet, eine Delegation nach Romulus zu senden, um die Nutzbarkeit einer künstlichen Quantensingularität für die Sternenflotte zu bewerten. Genau dies wurde als Mission an die Crew der USS Exeter übertragen. Einige Zeit später teilte Cmdr. Leonard Balton vom SFCE die genaueren Details üder die Mission mit und briefte die Exeter-Crew über den Ablauf des Energietests.
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Zusammengefasst ist es die Aufgabe der Exeter, mit einem kleinen Raumschiff zunächst zur Energieanlage Talauris auf Romulus zu fliegen. Diese Anlage versorgt einen großen Teil des Planeten mit Energie und funktioniert mit einer künstlichen Quantensingularität. Nach gewissen Anpassungen des Runabouts soll es über den suborbitalen Energieemitter der Station fliegen und mit einem Energiestoß daraus aufgeladen werden. Danach soll das Schiff einige Tests machen, um zu prüfen, ob die romulanische Energie kompatibel mit den Systemen der Sternenflotte ist. Ausgehend von den Ergebnissen dieses Versuchs wird dann beim SFCE entschieden, ob die künstliche Quantensingularität als Alternative zum Materie/Antimateriereaktor in Frage kommt und auch weiterhin interessant ist. |
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