Hier ein Ausschnitt der Artikel und Berichte, die in
Sachen QWSS erschienen sind.
"The Engineer", off. Magazin des SFCE vom 15.6.2376
Seit der offiziellen Präsentation des QWSS-Antriebs an Bord der
USS Exeter NCC 76988 im März geht das Projekt zurzeit in die nächste
Runde. Wie das Projektteam unter der Leitung von PO T’Aloviks
jetzt mitteilte, beginnt das Ingenieursteam zur Zeit mit der detaillierten
Konstruktion der Antriebskomponenten.
„Die Theorie ist zu einem soliden Konzept verarbeitet worden“,
berichtet T’Aloviks an Bord der Exeter. Vor allem interessante
Ideen aus den eigenen Reihen haben das Projekt beflügelt, so der
Vulkanier sinngemäß. Bei der Projektierung legte das Team
großen Wert auf äußere Einflüsse. „Es ist
wichtig, auch Ideen aus anderen und fachfremden Abteilungen in das Projekt
zu integrieren“, ist auch der verantwortliche Wissenschaftler,
Steven Castle sicher. So seinen beispielsweise wichtige Impulse für
die Ausfallsicherheit des Systems aus den Reihen der Flugkontrolle und
des Kommandos gekommen. Die Umsetzung der Idee wurde hingegen von Lt.
(jg) Eljas Tohkinen übernommen. „Er hatte die Idee, eine
zweite Reaktionskammer in die Zuflussleitungen von Materie und Antimaterie
zu setzen um im Falle eines Systemausfalls Warpenergie zur Verfügung
zu haben“, erklärt T’Aloviks. Somit konnte die Entwicklung
des experimentellen Quantenplasmawiderstands eingestellt werden. „Interdisziplinäre
Zusammenarbeit ist in unserem Projekt ein Qualitätsfaktor geworden“,
ist das Team einig.
So wurde fast das gesamte Forschungsprojekt in mehrere kleine Teilprojekte
unterteilt und verschiedenen Verantwortlichkeiten unterstellt. „Ens.
Frank Parker beschäftigt sich beispielsweise mit der Konstruktion
eines Quantenplasmaleiters“, so T’Aloviks. Interessant daran:
Ens. Parker ist T’Aloviks’ Vorgesetzter Offizier und ihm
gegenüber weisungsbefugt. Das selbe gilt auch für Lt. (jg)
Tohkinen, der als Chefingenieur an Bord fungiert. Das Projektteam arbeitet
also nicht nur abteilungsübergreifend sondern teilweise auch außerhalb
der gewohnten Hierarchien. „Wir setzen uns dennoch nicht über
die bewährte Kommandostruktur hinweg“, erklärt Castle.
So ist sein Vorgesetzter Offizier und Chefwissenschaftler an Bord der
Exeter, Lt. Silok nach wie vor für die gesamte Planung und Koordination
der wissenschaftlichen Versuche zuständig. „Er hat die nötige
Erfahrung und Kenntnis, um diese Aufgabe am effektivsten zu bewerkstelligen“,
so Castle.
Somit ist das Projekt nicht nur inhaltlich sondern auch strukturell
ausgesprochen neuartig und revolutionär.
„Wir liegen voll im Zeitplan“, so Lt. Mulligan, der den
Bereich der Operations innerhalb des Projektteams leitet. Während
an den Konstruktionsentwürfen gearbeitet wird, finden bereits parallel
erste Flugvorbereitungen statt. „Die Flugkontrolle ist derzeit
intensiv mit der Durchführung von Testflügen betraut und führt
parallel astrometrische Berechnungen durch, um den idealen Raumsektor
für den Flug zu ermitteln“, so Mulligan. Der ermittelte Sektor
wird jedoch erst kurzfristig ermittelt und bekannt gegeben werden können.
Die Sperrung für den Flugverkehr entlang der Teststrecke wird daher
ebenfalls erst kurzfristig veröffentlicht werden können.
„Natürlich wissen wir nicht, ob es funktioniert“, ist
das gesamte Team realistisch. „Die Entwürfe, Berechnungen
und Tests geben uns jedoch allen Grund zur Vermutung, dass das Antriebskonzept
erfolgreich sein könnte. Der QWSS wird dabei jedoch keine Alternative
zum Warpantrieb. „Wir benötigen exakte und möglichst
geradlinige Flugrouten und relativ lange Beschleunigungs- und Bremsphasen“,
zählt T’Aloviks die Mankos auf. „Daher eignet sich
der QWSS-Antrieb hauptsächlich für Langstreckenreisen und
stellt eine Erweiterung der Raumfahrtmöglichkeiten dar.“
Besonders interessant wird die neuartige Antriebstechnologie natürlich
in Zusammenhang mit der im Delta-Quadranten verschollenen USS Voyager
(Federation News berichtete). Sollte der erste Antriebstest erfolgreich
verlaufen, könnte schon Anfang nächsten Jahres eine Rettungsoperation
gestartet werden.
"The Engineer", off. Magazin des SFCE vom 26.9.2376
(tan) – Das QWSS-Projekt an Bord der Exeter gerät ins Stocken:
Der für Dienstag angesetzte Start der nächsten Projektphase,
der Probelauf, musste zunächst verschoben werden. „Wir hatten
einige Probleme bei der Montage der Komponenten und mussten Änderungen
konstruktiver Natur vornehmen“, gibt Projektleiter T’Aloviks
an Bord der Exeter zu. Anfang des Jahres hatte er dort das Projekt zur
Erfindung des Quantenwirbelslipstream-Antriebs im großen Stil
ins Leben gerufen, nachdem er bereit seit längerer Zeit mit einem
kleinen Team an dem Projekt arbeitet.
Der Termin für den ersten Testflug solle jedoch zunächst nicht
verschoben werden, teilte Projektplaner Lt. Arthur Mulligan mit. Die
unterschiedlichen Teams an Bord der Exeter aus allen Bereichen arbeiteten
mit Hochdruck an der Lösung, in spätestens zwei Wochen solle
mit dem Probelauf der ersten Komponenten des Antriebs begonnen werden.
„Derartige Rückschläge bei einem solchen Forschungsprojekt
sind unvermeidbar und nicht planbar“, rechtfertigt Mulligan den
Aufschub.
Derweil werden gegnerische Stimmen laut, was das Grundkonzept des Antriebs
betrifft. Dr. Nardeck, anerkannter Subraumwissenschaftler der Benzar-Universität
für interstellare Forschung meint: „Es ist höchst unwahrscheinlich,
in einer 25 TeV-Subraumebene einen Gangunterschied von 1nm für
die hohe Frequenz der Slipstreamstrings zu erzeugen. Das Konzept scheint
mir an dieser Stelle überarbeitungsbedürftig.“ Das Projektteam
an Bord der Exeter äußerte sich bisher nur spärlich
zu den wissenschaftlichen Vorbehalten der Forscher. SFCE will das Projekt
bisher jedoch nicht einstellen. Cmdr. Sturek von der Abteilung für
Antriebskonstruktion beim SFCE: „Es gibt zurzeit noch keinen
Grund zur Veranlassung, das Projekt abzubrechen“.
An Bord der Exeter wird derweil mit Hochdruck am QWSS gearbeitet. „Die
Quantenplasmaleiter funktionieren noch nicht optimal und die Energieversorgung
stellt nach wie vor ein Problem dar“, stellt T’Aloviks die
Probleme dar. Vor allem die Kristallstruktur des Benomitkristalls sei
noch nicht ausreichend hart. Die Wissenschaftler an Bord der Exeter,
unter der Leitung von Lt. Silok sind derzeit mit umfangreichen Testreihen
beschäftigt.
„Das QWSS-Konzept kann funktionieren – und wir werden es
rechtzeitig versuchen“, gibt sich auch Projektmitglied Steven
Castle optimistisch.
"Federation News", Breaking News vom 25.11.2376, 19:30 Uhr
"Federation News", Breaking News vom 25.11.2376, 22 Uhr
(kirk) - Soeben teilten die Verantwortlichen in Sachen QWSS an Bord
der USS Curie mit, dass der von Lt. Cmdr. Sturek geforderte zweite Testflug
heute Abend nicht durchgeführt werden wird. "Das Risiko eines
Systemversagens ist zu groß und gewährleistet nicht die Sicherheit
der Crew, die diesen Flug durchführen soll", erklärte
man. So seinen die Ausfälle am Quantenplasmaleiter nicht in wenigen
Stunden behebbar, wie noch zuvor geschätzt, zudem sei der Benomitkristall
noch keiner ausführlichen Analyse unterzogen worden. Das Testteam
unter der Leitung von PO T'Aloviks hält einen zweiten Testflug
morgen Mittag für realistisch.
Bereits am frühen Abend war der erste Testflug der USS Elbe mit
dem hochmodernen QWSS-Antrieb erfolgreich gewesen und hielt für
eine Dauer von 30 Sekunden die Schwellengeschwindigkeit von 1 Varok.
Im Verlauf der Pressekonferenz im Anschluss an diesen ersten erfolgreichen
Flug forderte Lt. Cmdr. Sturek, Missionsbeobachter vom SFCE einen zweiten
Testflug unter erschwerten Bedingungen noch heute Abend. Bereits während
der Konferenz war das Testteam skeptisch, was dir geforderte Realisierung
des zweiten Testflugs betrifft.
Der QWSS ist eine revolutionäre Antriebstechnologie, bei der die
Energie für den Vortrieb nicht vom Schiff aus weggestoßen
sondern durch externe Wirbelringe aus Quantenplasma nach vorne gezogen
wird. Durch eine Abkapselung vom Normalraum in eine tiefe Subraumschicht
sind so enorme Geschwindigkeiten möglich. Ein Team hatte an Bord
der USS Exeter in den letzten Monaten an einem Prototypen gearbeitet
und heute planmäßig einen ersten Testflug erfolgreich durchgeführt.
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